American Rumpsteak

von Gourmetfleisch

Perfekte Rumpsteaks vom American Beef

Das American Rumpsteak von Gourmetfleisch.de war vermutlich das beste Stück Fleisch, das ich bisher auf dem Grill hatte. In dieser Qualität bekommt man es – wenn überhaupt – nur im Steakhouse. Und dann zu einem saftigen Preis. Okay – hier war auch nicht nur das Steak unglaublich saftig sondern ebenso der Preis. Aber bei dieser Qualität lohnt es sich, weniger Fleisch zu essen und sich dafür ab und zu etwas so Feines zu gönnen. Beim diesem American Beef handelte es sich um Fleisch von Hereford oder Angus Rindern, die in den USA (Nebraska) 24 Monate auf großen Weiden aufwachsen und im Anschluss noch 100 Tage im Freien ausschließlich mit Mais gefüttert werden. Auch geschlachtet und zerlegt werden die Rinder in den USA. Die Rumpsteaks reifen 28 Tage nach der wet-aged-Methode.

Die Rumpsteaks entstammten dem Probierpaket, welches mir Gourmetfleisch.de erfreulicherweise zur Verfügung gestellt hatte. Geliefert wurden einzeln vakuumierte 300g-Stücke vom American Beef (die bei Anlieferung übrigens noch ganze 12 Tage gekühlt haltbar waren!) in einer schönen Dicke von ca. 2,5 cm und mit dem typischen Fettdeckel sowie feiner Marmorierung. Ich habe den Fettrand allerdings vorher entfernt, um beim Grillen auf direkter Hitze nicht zu viel Rauch und Fettbrand zu haben. Hier liegt auch meine einzige kleine Kritik an den ansonsten außergewöhnlich guten Fleischstücken: eines der Steaks hatte einen deutlich stärkeren Fettrand als das andere. Bei einem Naturprodukt ist das völlig selbstverständlich, bei den „saftigen“ Preisen aber dann doch ein wenig ärgerlich. Es tut schon ein wenig weh, wenn man gefühlte 4 Euro Fett abschneidet. Aber auch so blieben Steaks in ordentlicher Männer-Portionsgröße, wenn auch mit leicht unterschiedlichem Nettogewicht. Aussehen, Geruch, Konsistenz der Steaks waren für mich dagegen einfach nur perfekt, die Marmorierung ausgeprägt und fein – so soll es sein!

Auf dem Grill haben sich die Steaks vom American Beef dann auch so verhalten, wie man es für Fleisch dieser Güteklasse erwartet: kein Austreten von Wasser, kein Gewichtsverlust, ein rundum schönes Grillergebnis. Eine kurze Grillanleitung habe ich am Ende des Beitrags unter den Bildern eingefügt. Der Geschmack ist ausgeprägt und kräftig, nur mit gutem Salz und einem exzellenten Steakpfeffer schmeckt’s am besten – man baucht eigentlich keine Saucen. Quer zur Faser geschnitten ergeben sich zarte, saftige Tranchen mit schönem Biss. Kurz: Ein Steaktraum, auf den man allerdings ein wenig sparen muss. Ich denke, die folgenden Bilder sprechen für sich. Im Uhrzeigersinn oben links beginnend: vorbereitete Steaks / das Grillgerät beim Aufheizen / Steaks nach 3/4 der Garzeit (man sieht schon das schöne Grillmuster auf einer Seite, siehe Anleitung unten) / Steak im Anschnitt: eine wunderbar dunkelrosa Färbung bei kräftiger Bräunung außen.

Grilltipps

Ich habe das Rumpsteak auf dem Gasgrill mit gusseisernen Rosten (spitze Seite nach oben) auf großer Hitze direkt gegrillt. Direkt vorm Grillen habe ich das Fleisch nur mit feinem Meersalz gewürzt. Bei 2,5 bis 3 cm Fleischdicke beträgt die Garzeit bis zu einem herrlich medium gebratenen Steak 4x 2 bis 2 1/4 Minuten. Das Steak liegt dabei im 45-Grad-Winkel auf den Rosten und wird wie folgt gedreht: nach den ersten zwei Minuten um die Längsachse rotieren, sodass der 45-Grad-Winkel erhalten bleibt – nach vier Minuten erneut wenden und dabei um 90 Grad um den Mittelpunkt rotieren – nach sechs Minuten in dieser Position wieder nur um die Längsachse drehen. So entsteht das schöne Grillmuster. Zum Schluss habe ich das Fleisch im ausgeschalteten Grill auf dem Warmhalterost noch einige Minuten ruhen lassen. Erst jetzt mit Meersalzflocken und Steakpfeffer (z. B. „Sieben“ von Ingo Holland) fertig würzen.

Dazu gab es gegrillte Süßkartoffeln (nur mit Chili, Salz und Olivenöl mariniert und je Seite 10 Minuten auf niedriger Hitze gegrillt) sowie Champignons von Grill (halbiert und mit Olivenöl und Kräutern gewürzt, am besten im Gemüsekorb bei niedriger Hitze grillen).

Vielen Dank an Gourmetfleisch.de für die freundliche Bereitstellung des Probierpakets!

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