Avocado-Pesto

 

Große Überraschung: Vegan schmeckt lecker! Und geht dazu noch super einfach. Leider, leider muss ich einen Teil meiner Vorurteile hiermit über Bord werfen. Aber dieses Pesto gehört eindeutig zu den künftigen Lieblingsgerichten. Nicht für jeden Tag – aber ab und zu. Das Grundrezept entstammt einem Zufallsfund im Internet, einige Anpassungen musste ich allerdings noch vornehmen. Etwas Zitronensaft hinzu (wichtig!), eine Prise Zucker, mehr Olivenöl und den Knoblauchanteil deutlich reduziert. Ich denke, so passt es:

Zutaten:

  • 1 reife Avocado
  • 1 kleine (oder eine halbe) Knoblauchzehe
  • 10 bis 12 getrocknete Tomaten (nicht eingelegt)
  • 1/2 Bund Basilikum (eine Handvoll Blätter)
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 El Zitronensaft
  • ca. 50 ml sehr gutes Olivenöl (mild, fruchtig)
  • Salz und eine Preise Zucker

Zubereitung:

1 Die getrockneten Tomaten 30 Minuten in reichlich Wasser mit einem EL Weißweinessig knapp unter dem Siedepunkt ziehen lassen, bis sie wieder weich sind. Abgießen und gut abtropfen lassen, kleinschneiden. Knoblauchzehe würfeln. Avocadofruchtfleisch mit den Tomaten, Pinienkernen, Knoblauchwürfeln, Pinienkernen und Basilikumblättern in ein Mixgefäß geben. Zitronensaft, eine Prise Zucker und Salz sowie Olivenöl zugeben. Mit dem Stabmixer pürieren. Konsistenz ggf. mit Olivenöl regulieren, mit Zitronensaft und/oder Salz abschmecken. Schon fertig!

2 Pesto möglichst sofort verwenden oder kurzzeitig in einem luftdicht verschließbaren Glas im Kühlschrank aufbewahren. Es schmeckt prima zu Spaghetti. Für ein veganes Gericht muss man dann natürlich auf den Parmesan verzichten. Vegetarier und alle anderen dürfen natürlich gerne etwas Parmesan oder Grana Padano dazu nehmen. Obwohl mir die Spaghetti nur mit Pesto fast besser geschmeckt haben.

Tipp: Man könnte sicherlich auch in Olivenöl eingelegte getrocknete Tomaten verwenden, solange diese nicht gewürzt sind – Öl gut abtropfen lassen und ohne Einweichen direkt verwenden.

Avocado-Pesto2

 

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