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Kürbis-Kartoffel-Gnocchi

Gepostet am 3. Oktober 2013 von in Aus aller Welt, Mediterranes, Pasta & Reis, Rezepte | 3 Kommentare

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Kürbisgnocchi

Mein erster Versuch mit Kürbis-Gnocchi auf Basis eines Kochbuchrezeptes liegt schon etwas zurück. Geschmeckt hat’s prima, aber die Zubereitung war ’ne ziemlich klebrige Angelegenheit und die Konsistenz nicht optimal. Der zweite Versuch nun basiert auf meinem eigenen Grundrezept für Kartoffel-Gnocchi. Und siehe da: Tauscht man einfach einen Anteil der Kartoffeln gegen Kürbis, klappt und schmeckt das Prima. Ich habe mich für ein Verhältnis von 50:50 entschieden. Wird der Kürbisanteil wesentlich höher, könnte der Teig wieder zu klebrig werden, aber ein wenig mehr Kürbis geht sicherlich noch. Wichtig ist es, den Kürbis nicht zu kochen, sondern im Ofen zu backen, sonst wird er zu feucht und die Masse bekommt nicht die richtige Konsistenz.

Hokkaido-Kürbis

Zutaten für für 5 bis 6 Portionen:

  • 500 g Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 500 g Hokkaido-Kürbis
  • 200 g Mehl (405er)
  • 1 Ei (Gr. M)
  • ½ TL Salz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • grobes Meersalz fürs Kochwasser
  • Butter und frischer Salbei sowie eine Zitrone
  • Parmesan am Stück

Zubereitung:

1Kartoffeln mit Schale ca. 15 bis max. 20 Minuten kochen bis sie gar, aber nicht zerfallen (!) sind. Zeitgleich den geschälten, entkernten und in grobe Stücke geschnittenen Kürbis ca. 30 bis 35 Minuten bei 200 Grad (ohne Umluft) im Ofen backen (dazu am besten eine Auflaufform verwenden). Kartoffeln kurz (an der frischen Luft) abkühlen lassen, pellen und noch sehr warm durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken. Kürbis ebenfalls dazu pressen.

Hokkaido-Kürbis

Kartoffelpresse

Kürbisgnocchi

2Mehl, eine Prise Muskat und Salz zugeben und mit den noch warmen Kartoffeln zunächst mittels Holzlöffel zu einem trockenen Teig verrühren. Wenn die Bestandteile sich grob verbunden haben, das leicht verquirlte Ei zugeben und mit den Händen weiter kneten bis ein homogener Teig ohne Klumpen entstanden ist. Er soll sich geschmeidig und fest anfühlen, nicht zu trocken aber auch nicht zu feucht sein. Den Teig nicht zu stark und zu lange kneten, nicht mixen, nicht stampfen.

Kürbisgnocchi

Kürbisgnocchi

3Den Teig noch einige Minunten stehen lassen, bis er leicht abgekühlt ist. Teigportionen auf einer leicht bemehlte Arbeitsfläche nacheinander nter Verwendung von etwas Mehl mit leichtem Druck mit den Handflächen von innen nach außen zu Rollen von etwa 2 cm Durchmesser formen. Die Teigrollen in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Nach Belieben können diese jetzt ohne weitere Bearbeitung verwendet werden (Kissenform) oder zwischen den Händen mit leichtem Druck in die bekannte ovale Gnocchiform gerollt werden. Die fertigen Gnocchi können dann noch über den Rücken einer Gabel gerollt werden, so bekommen sie ihr typisches Muster. Auf einem Holzbrett oder einem mit Mehl bestreuten Geschirrtuch warten die Gnocchi dann auf die Zubereitung.

Kürbisgnocchi

Kürbisgnocchi

4In einem sehr großen Topf kräftig gesalzenes Wasser auf höchster Stufe zum Kochen bringen. Die Gnocchi portionsweise ins sprudelnd kochende Wasser geben, sodass der sie immer ausreichen Platz zum Schwimmen haben. Sobald die Gnocchi an die Oberfläche steigen (dies dauert ca. 2 Minuten), mit einer Schaumkelle heraus heben und abtropfen lassen.

Salbei

5Reichlich Butter in einer großen Pfanne zerlassen, leicht salzen und pfeffern. In schmale Streifen geschnittene Salbeiblätter, etwas angeriebene Zitronenschale und einen Schuss Zitronensaft hinzugeben, kurz aufschäumen und die abgetropften Gnocchi darin eine Minute schwenken. Sofort mit geriebenem Parmesan servieren.

 

 

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3 Kommentare

  1. BRAVO!! ALS WASCHECHTE ITALIENERIN KANN ICH SIE LOBEN : SIE SIND DIE EINZIGE DIE DER KÜRBIS IM BACKHOFEN GART WAS SPIELENTSCHEIDEND IST!

  2. Bravissimo! Als waschechte italienerin und kochlehrerin kann ich Ihnen sagen,daß Ihre rezept perfekt ist.Sie sind außerdem die EINZIGE(!!!!)die der Kürbis im backofen gart… was eine spielentscheidende Sache ist!Ciao,Rosetta Stagno

  3. Vielen Dank für das Lob. Einen neuerlichen Versuch, diese Gnocchi mit einem Muskat-Kürbis herzustellen, muss ich hier aber noch kommentieren. Das ging nämlich gründlich schief. Der Muskat-Kürbis hat ebenfalls ein herrlich orangefarbiges und aromatisches Fleisch, welches aber nach dem Backen im Ofen wässrig und vor allem faserig wurde und sich gar nicht pressen lies. Der Gnocchi-Teig war im Anschluss ein Fall für den Müll. Schade. Beim nächsten Mal wieder Hokkaido.

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