Meatballs

New York Style für Pasta und Sandwich

Das Rezept

Diese Meatballs nach einem amerikanischen Rezept sind ein Klassiker. Und zwar sowohl als Beilage zu Pasta – am besten natürlich Spaghetti – als auch auf dem Sandwich. Die Hackfleischmischung – hier idealerweise mit Rind und Schwein – wird etwas anders zubereitet als der hierzulande übliche Fleischklops. Die besonderen Zutaten heißen Milch und Parmesan. Ansonsten wird eher sparsam gewürzt – bis auf eine ordentliche Knoblauchnote. Für die Tomatensauce greife ich einfach auf meinen Klassiker zurück, der passt auch hier ganz hervorragend. Also: einfach ein Glas aus dem Vorrat öffnen. Kein Vorrat vorhanden? Dann einmal bitte nach Grundrezept zubereiten. Der Rest ist simpel …

Zutaten

Meatballs New York Style

Fleischbällchen für Pasta oder Sandwich

für 3 schöne Pasta-Portionen oder 4 Sandwiches

  • 250 g Hackfleisch aus Rind und Schwein (50:50)
  • 1 Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 1 kleines Ei, verquirlt
  • 25 g frisch geriebener Parmesan
  • 25 g Brotkrumen, frisch gerieben von Weißbrot oder Brötchen
  • 2 EL glatte Petersilie, fein gehackt
  • 50 ml Milch
  • 1/4 TL Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Portion Tomatensauce nach eigenem Rezept oder nach meinem Grundrezept

für Fleischbällchen mit Pasta:

  • Spaghetti
  • Parmesan

  • für Meatball-Sandwiches:

  • Sauerteigbrot
  • White Cheddar Cheese
  • Sandwich-Senf
  • Majonäse
  • Wenn du die Bring! Einkaufs-App nutzt, kannst du hier die Zutaten direkt in deine Einkaufsliste übernehmen. Das klappt übrigens am Smartphone oder Tablet genauso wie mit Bring! Web.

    Zubereitung:

    1. Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Blech mit einem Backpapier auslegen. Alle Zutaten für die Meatballs – bis auf die Tomatensauce natürlich – sehr gut verkneten. Es ergibt sich ein eher feuchter, aber sehr homogener Teig. Optimal wäre es, diesen jetzt noch im Kühlschrank ruhen zu lassen, bis der Ofen aufgeheizt ist (ca. 15 Minuten).

    2. Aus dem Teig ca. 6 bis 7 große Bällchen formen, jedes mit einem Durchmesser von etwa 5 cm. Das geht sehr schön mit leicht angefeuchteten Händen. Die Bällchen auf das Backpapier setzen und im Ofen für 15 Minuten backen. Wenn ihr den Teig richtig hinbekommen habt, dann behalten sie im Ofen ihre Form einigermaßen bei – nur die Unterseite wird leicht abgeflacht. Die Bällchen sollen nicht bräunen, nur garen. Ein klein wenig des Parmesans wird austreten, aber das macht gar nichts.

    3. Inzwischen die vorbereitete Tomatensauce erhitzen. Meatballs direkt vom Blech in die heiße, aber nicht kochende (!) Sauce setzen. Deckel darauf und noch ca. 15 Minuten ziehen lassen bei ganz, ganz kleiner Hitze. Sie sollen keinesfalls kochen, weil dann die Gefahr besteht, dass sie zerfallen. Die Topfgröße am besten so wählen, dass die Bällchen gerade nebeneinander hineinpassen und möglichst hoch von der Sauce umschlossen sind. Keinesfalls in einem zu kleinen Topf stapeln, und auch eine große Pfanne wäre nicht ideal. Man kann die Meatballs zusätzlich ab und zu mit der heißen Sauce übergießen.

    Nun ist es Zeit für das Anrichten. Die Meatballs schmecken köstlich mit Spaghetti und frischem Parmesan. 2 bis 3 der großen Bällchen können pro Portion gerechnet werden. Mein Favorit ist aber das Meatball-Sandwich. Dazu eine Scheibe leicht angeröstetes Sauerteigbrot (Misch- oder Roggenbrot, am besten in Kastenform) dünn mit Majonäse bestreichen, darauf eine Scheibe White Cheddar und ein in 5mm dicke Scheiben aufgeschnittenes Fleischbällchen. Ein klein wenig der eingekochten Sauce darauf und nochmals eine großzügige Scheibe White Cheddar Cheese. Eine zweite angeröstete Brotscheibe dünn mit Sandwich-Senf bestreichen und oben auflegen. Das Sandwich leicht zusammendrücken und für wenige Minuten im Sandwichtoaster knusprig toasten bis der Käse schmilzt. Heiß servieren mit etwas von der Tomatensauce und vorsichtshalber inzwischen gleich die nächste Portion vorbereiten. Mein erstes Meatball-Sandwich hatte ich übrigens in der Schwob’s Swiss Bakery in Melbourne, und das ist … ähm … über 20 Jahre her. Na ja … jedenfalls habe ich mir das Rezept gemerkt 😉

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