Shawarma

شاورما‎ Ausnahmsweise mal kein eigenes Rezept, aber so lecker, dass es trotzdem wert ist, geteilt zu werden: Dieses köstliche Hühnchen-Shawarma stammt aus der aktuellen Ausgabe der Lecker. Ich habe es nur leicht angepasst. Shawarma ist ein typisches Fleischgericht der arabischen Küche und dem Döner nicht unähnlich. Wir kennen es aus den Emiraten, wo es an jedem Straßenimbiss und in vielen traditionellen Restaurants verkauft wird. Es besteht aus Fleischscheiben oder -stücken, die in einer Marinade gewürzt und anschließend gegrillt werden – typischerweise auf einem Drehspieß. Da es selbigen in kaum einem deutschen Haushalt geben sollte, wird das Fleisch – in diesem Fall Hühnchen – einfach in der Pfanne gegrillt und dann in feine Streifen geschnitten. Das Entscheidende ist eh die Würzmarinade. Im Sommer kann man das Fleisch aber bestimmt gut auf dem Holzkohlengrill zubereiten. Die Würzmischung ist sehr schnell mit einem Mörser selbst herzustellen.

Arabische Mischung

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 arabische Fladenbrote (rund, ca. 20 cm, weich – gibt’s beim arabischen Lebensmittelhändler)
  • mind. 400 g Hühnchenbrust
  • 200 g Naturjoghurt
  • 50 g Tahina (Sesampaste, erhältlich in den Feinkostabteilungen oder im Asialaden)
  • 1 große Bio-Zitrone
  • 1 kleiner Rotkohl
  • 2 EL Weißweinessig
  • 4 bis 5 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Zucker, Salz und frischer Pfeffer
  • optional: Petersilie, Minze, rote Zwiebeln, Hummus als Beilage

für die Würzmarinade:

  • je 1/2 TL Gewürznelken, Kurkuma, Piment, Pfeffer
  • je 1 TL Zimt, Kardamom, Koriandersaat

Zubereitung:

1 Würzmischung herstellen: Gewürze im Mörser verreiben, bzw. bereits gemahlene Gewürze vermischen. In einer großem Schüssel mit Abrieb einer Zitrone und dem Saft einer halben Zitrone vermischen. Hühnchenbrüste damit gut einreiben und in der Marinade mind. 1 Stunde im Kühlschrank abgedeckt ziehen lassen.

Arabische Mischung

2 Rotkohlsalat zubereiten: Hälfte des Rotkohls in feine Streifen schneiden. Mit 1/2 TL Salz in einer großen Schüssel gut durchkneten. Aus 2 EL Weißweinessig, 4 bis 5 EL Öl, 1/2 EL Zucker, Salz und Pfeffer ein Dressing zubereiten und mit dem Salat vermischen. Ebenfalls mind. 1 Stunde kühl gestellt ziehen lassen. Der restliche Rotkohl wird im Laufe der Woche zu Rohkost verarbeitet.

3 Für den Joghurt-Dip Tahina, Saft der zweiten Zitronenhälfte, fein gehackten Knoblauch und Joghurt verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Hühnchenbrüste aus der Marinade nehmen, leicht salzen und in etwas Öl in einer Grillpfanne rundherum knusprig braun braten. Heraus nehmen, in feine Streifen schneiden und in die Pfanne zurückgeben, bei geringer Hitze fertig garen. Inzwischen die Fladenbrote fest in Alufolie wickeln und im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad 5 Minuten erwärmen.

4 Warme Fladenbrote sofort mit ca. 2 EL Tahina-Joghurt bestreichen und mit Krautsalat und Hühnchensteifen belegen. Wer mag, gibt noch in feine Ringe geschnittene Zwiebeln, Petersilie und Minze dazu. Zusammenklappen uns sofort heiß servieren. Dazu schmeckt Hummus (mein Rezept dafür findet ihr hier im Blog).

Und jetzt guten Appetit! Wer’s einmal probiert hat, lässt den Dönerladen an der Ecke künftig links liegen.

Shawarma

 

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